Internet-Tagebuch eines Werderfans

Meine Saison mit dem SVW



WM 2010: Deutschland – Serbien 3

Gepostet am 18. June 2010 von Tobias (Meine Saison)

Deutschland – Serbien 0:1

Eine Niederlage gegen Serbien und man fragt sich warum. Waren die Serben jetzt wirklich so stark? Abgesehen von einer guten defensiven Organisation und dem naheliegenden Wechsel zu einer 4-5-1-Formation habe ich nicht viel Beeindruckendes gesehen auf Seiten des Gegners. Zigic ist durch seine Größe eine imposante Erscheinung und sorgte auch einige Male im Spiel für Gefahr (zumal wiederholt gegen Lahm im Kopfballduell!!!). Ansonsten klemmte es mächtig im Offensivspiel der Serben. Dass Badstuber gegen einen wuseligen Außenspieler Probleme bekommen würde, war schon vor der WM klar. Er bekam Krasic nicht in den Griff, was ich eher auf seine Unzulänglichkeiten, denn auf eine herausragende Leistung des Serben zurückführe. Einiges hätte hier für eine Einwechslung Aogos gesprochen.

Deutschland hatte die eigene Defensive bis zum Platzverweis ebenso gut im Griff, war nach vorne aktiver, tat sich aber enorm schwer, gegen die drei defensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler Durchschlagkraft zu entwickeln. Der Schiedsrichter trug mit seiner kleinlichen Linie und seinen unsinnigen Verwarnungen dazu bei, das eigentlich faire Spiel in eine unschöne Richtung zu lenken. Die gelb-rote Karte gegen Klose war meiner Meinung nach deutlich zu hart, vor allem die erste Gelbe ein schlechter Witz. Ein erfahrener Spieler sollte sich vielleicht besser im Griff haben, wenn er schon verwarnt ist, aber wie soll die Lehre bei solch einem Schiedsrichter aussehen? Bloß den Zweikampf meiden, damit es mich nicht erwischt? Etwas weiter gedacht, können die gelben Karten für das Achtelfinale – sofern man es erreicht – bitter werden. Im Alles-oder-nichts-Spiel gegen Ghana könnte man sich leicht eine weitere Gelbe und damit ein Spiel Sperre einfangen. Auch wenn der Platzverweis das Spiel zweifellos entscheidend beeinflusst hat, gab es für das deutsche Team genügend Möglichkeiten, mehr aus dem Spiel herauszuholen.

Beim 10 gegen 11 hielt Löw lange an der ursprünglichen Formation fest, mit Özil an vorderster Front und den Flügelspielern Müller und Podolski, die bei Ballbesitz die diagonalen Wege in die Spitze suchen sollten. Damit entging Özil zwar etwas der direkten Bewachung durch Stankovic, was sich in einer auffälligeren Leistung in Halbzeit 2 bemerkbar machte, doch es fehlten die Anspielstationen vor ihm. Lediglich Podolski zog mit seinen Sprints immer wieder an Ivanovic vorbei Richtung Strafraum und hatte so Anteil an Özils beiden besten Szenen um die 60. Minute herum. Leider zeigte sich Podolski nicht sonderlich zielsicher und verfehlte mit seinen Abschlüssen ein ums andere Mal das Tor. Der einzige Schuss, der das Ziel traf, war der Elfmeter, der leider weder hart geschossen noch sonderlich schwer für den Torhüter zu erahnen war. Die Enttäuschung war ihm im weiteren Spielverlauf deutlich anzumerken.

Umso ratloser machen mich daher Löws Auswechslungen. Anstatt spätestens jetzt auf 4-3-2 umzustellen, beließ es Löw beim 4-2-3/4-4-1-System und brachte Cacau für Özil.* Damit war der Spieler, der die durchstartenden Flügelspieler mit Abstand am besten in Szene setzen kann, draußen und das Kreativspiel weitgehend eingestellt. Özil hatte nicht annähernd so viele lichte Momente, wie gegen Australien, aber in seiner Position kann man das gegen gut organisierte Gegner auch nicht erwarten. Der lange Flachpass auf Podolski war die beste deutsche Offensivaktion und der kam von Özil. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer und zu der taktisch fragwürdigen Entscheidung kamen ein Totalausfall von Cacau und viel zu wenige Läufe zur Grundlinie des eingewechselten Marin hinzu. Die späte Umstellung auf eine Dreierkette hinten und Gomez Einwechslung für Badstuber konnten am Ende auch nichts mehr bewirken, zumal sich Marin und Podolski links auf den Füßen standen, während rechts Lahm allein auf weiter Feld und Flur war.

Was nimmt man aus dieser Niederlage mit? Zum Glück kam sie im zweiten Spiel, wo man noch Lehren aus ziehen kann und nicht schon im Flieger nach Hause sitzt. Zum einen weiß man spätestens jetzt, wie taktisch naiv Australien agiert hat und dass dies sicher keinem weiteren Gegner bei diesem Turnier passieren wird. Offensiv hat Deutschland vieles gut gemacht, Podolski hat gute Laufwege, muss seine Abschlüsse aber aufs Tor bringen. Das Turnier hat gezeigt, dass auch vermeintlich haltbare Bälle die Torhüter vor Probleme stellen. Özil wird wenig Platz bekommen, was die Rolle von Sami Khedira als Verbindungsmann zwischen Defensive und Offensive aufwertet. Mit seinen Vorstößen kann er für Überraschungsmomente sorgen und vielleicht auch Özil den nötigen Raum (und damit die nötige Zeit) verschaffen, damit dieser sich drehen und den entscheidenden Pass spielen kann. In Kloses Abwesenheit gegen Ghana muss sich zudem Cacau im Vergleich zu heute deutlich steigern, dann behält er den Platz vielleicht bis zum Ende der WM.

Ein wirklicher Test für die deutsche Defensive steht noch an, da war auch Serbien kein Gradmesser. Auch wenn das Turnier bislang keine Sternstunde des Angriffsfußballs war, werden im Laufe des Turniers noch Gegner kommen, die sich in der Offensive nicht nur auf die (Körper-)Größe ihres Mittelstürmers und die Schwäche des gegnerischen linken Verteidigers verlassen. Zunächst ist es jedoch erst einmal wichtig, das Weiterkommen gegen Ghana sicherzustellen. Dafür reicht vermutlich ein Unentschieden, mit einem Sieg sollte man mit großer Wahrscheinlichkeit Gruppensieger werden. Ghana ist entgegen des europäischen Klischees eine disziplinierte und taktisch hervorragend eingestellte Mannschaft. Falls Ghana morgen keinen Kantersieg gegen Australien herausschießt, werden sie gegen Deutschlanf einen Sieg brauchen, um weiterzukommen. Das sollte den Deutschen in die Hände spielen. Allerdings hatte man das vor dem Spiel gegen Serbien auch gedacht.

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*Ich hätte es bevorzugt, wenn Özil auf seiner Position als offensiver Mittelfeldspieler geblieben wäre, und dafür Podolski und Müller in etwas zentralere und offensivere Positionen gerückt wären. Die zusätzliche Laufarbeit bei Vorstößen der  gegnerischen Außenverteidiger hätte ich den beiden zugetraut (bzw. sie hätte ggf. später durch Auswechslungen aufgefangen werden können). Dafür hätte man im Angriffsspiel mehr Präsenz gezeigt und die Viererkette der Serben richtig unter Druck setzen können. Zudem wäre man im Mittelfeld nicht in Unterzahl geraten und hätte so Schweinsteiger und Khedira den Spielaufbau erleichtert. Das ist allerdings keinesfalls als Generalkritik an Löw zu verstehen, denn hinterher und vor dem Fernseher analysiert sich ein Spiel immer leichter, als in der Hitze des Gefechts.

Update: Bin offenbar nicht der Einzige, der dass so sieht.

Unsere 23 Spieler für Südafrika 9

Gepostet am 5. May 2010 von Tobias (Meine Saison)

Morgen gibt Jogi Löw das vorläufige Aufgebot der Nationalmannschaft für die WM bekannt. So lange kann ich nicht warten. Ich habe deshalb einen kurzen, aber konzentrierten Blick in die Kristallkugel gewagt und die Kaderzusammenstellung für Südafrika herausgefunden. An dieser Stelle ein Spoiler Alert: Wer sich überraschen lassen möchte, sollte hier aufhören zu lesen. Angaben ohne Gewähr, doch die Kristallkugel lügt nicht. Beschwerden bitte direkt an den DFB richten.

Und hier ist nun unser Kader für Südafrika:

Tor

Gesetzt: Neuer, Wiese

+ 1 aus: Butt, Weidenfeller, Lehmann

Durch Adlers Ausfall kommt noch mal Pfeffer rein. Löw regelt es ganz unaufgeregt, nominiert Hans-Jörg Butt als dritten Torwart und schickt schöne Grüße nach Dortmund und Roman Weidenfeller in den Urlaub. Jens Lehmann war gar nicht erst Thema.

Abwehr

Gesetzt: Mertesacker, Westermann, Friedrich, Lahm

+ 4 aus: Boateng, Tasci, Höwedes, Hummels, Badstuber, Huth, Beck, Hinkel, Castro, Aogo, Schäfer

Hamburgs Jerome Boateng hatte zwar ein paar Wackler in der Rückrunde, aber ist natürlich trotzdem dabei. Bei Serdar Tasci war das Formtief dann schon etwas länger. Es spricht zwar noch einiges dafür, dass er trotzdem mitfährt, doch hier glaube ich an eine Überraschung: Ohne Tasci fahr’n wir zur WM. Von den jungen Benedikt Höwedes und Mats Hummels wird es nur einer in den Kader schaffen und dann gibt es ja auch noch den Badstuber Holger. Letzterer hat in seiner noch kurzen Karriere schon mehr Erfahrung in der Champions League gesammelt, als die meisten seiner Konkurrenten. Badstuber hat Außenseiterchancen, aber die Kristallkugel sagt: Höwedes fährt mit – sein päpstlicher Vorname gibt den Ausschlag. Mit Westermann, Friedrich und Boateng hat man einige Allrounder im Team, aber keinen waschechten Rechtsverteidiger, denn Löw wird Lahm weiterhin links einsetzen. Falls Löw keinen Hinkel aus dem Huth zaubert, wird Andreas Beck deshalb als Quoten-Hoffenheimer im Kader stehen. Gonzalo Castro wird im Zuge der Leverkusener Absagewelle wegrationalisiert. Während Dennis Aogo zum Nationalspieler noch etwas fehlt (z.B. 2-3 Konsonanten im Nachnamen), profitiert Marcel Schäfer vom Glück des Tüchtigen und von der dünnen Konkurrenz und komplettiert das Aufgebot in der Abwehr.

Mittelfeld

Gesetzt: Ballack, Schweinsteiger, Özil, Podolski

+ 4 aus: Khedira, Hitzlsperger, Gentner, Marin, Kroos, Hunt, Trochowski, Müller

Nach Schweinsteigers Umschulung zum Defensivstrategen ist der Partner für Agressiv Leader (die schönste Deutsch-Englische Wortkombination seit Europa League) Ballack schon gefunden. Die perfekte Symbiose der beiden macht weitere defensive Mittelfeldspieler quasi überflüssig. Löw weint deshalb Frings, Jones und dem verletzten Rolfes keine Träne hinterher, nominiert für den Notfall Sami Khedira und lässt Thomas Hitzlsperger im italienischen Exil. Solide Arbeiter wie Bargfrede, Träsch oder Reinartz werden nicht benötigt und mit Namen wie “Bender” machen sich bloß die Engländer wieder über uns lustig. Ach, das tun die sowieso? Das Lachen wird ihnen schnell vergehen, wenn ihnen Toni Kroos und Marko Marin Knoten in die Beine kombinieren! Aaron Hunt ist dann leider doch noch nicht so weit und freut sich lieber über seine erste Saison ohne gröbere Verletzungen. Besser die Knochen schonen und dann 2014 voll durchstarten. Für Piotr Trochowski hat der Bundestrainer eine Schwäche, der kommt auf jeden Fall mit. Und was ist eigentlich mit dem bayerischen Überflieger? Thomas Müller ist selbstverständlich dabei – aber nicht im Mittelfeld.

Wie? Ich habe Christian Gentner vergessen? Nicht so schlimm, das hat Löw auch!

Angriff

Gesetzt: Klose, Gomez

+ 2 aus: Kießling, Cacau, Helmes, Müller

Was haben wir am Montag mit Kevin Kuranyi gelitten, dem Sturmführer der Herzen. Doch alles Hoffen und Bangen half nicht, der Bundestrainer blieb hart, denn er hat andere Pläne. In deren Mittelpunkt stehen Bayerns Bankdrücker Miro Klose und Mario Gomez. Die sind ausgeruht und freuen sich so dermaßen darüber, dass sie mal wieder mitspielen dürfen – da kann gar nichts schiefgehen. Leider bleiben aber noch zwei Plätze im Kader frei und falls Stefan Kießling seine Trefferquote nicht zum Verhängnis wird, dürfte er einen davon bekommen. Mannschaftskamerad Patrick Helmes steht eigentlich nur auf der Kandidatenliste, damit sie nicht so leer aussieht. Platz 4 im Sturm schien deshalb schon an Cacau vergeben, doch Löw überrascht uns alle, verzichtet auf einen weiteren Mittelstürmer und nominiert Thomas Müller für den Angriff.

Der deutsche Kader für Südafrika sieht also folgendermaßen aus:

Neuer, Wiese, Butt, Mertesacker, Westermann, Friedrich, Lahm, Boateng, Höwedes, Beck, Schäfer, Ballack, Schweinsteiger, Özil, Podolski, Khedira, Kroose, Marin, Trochowski, Klose, Gomez, Kießling, Müller.

6. Spieltag: Einfallslose Zufriedenheit 0

Gepostet am 21. September 2009 von Tobias (Meine Saison)

Bayer Leverkusen – Werder Bremen 0:0

Sechs Spiele, neun Punkte, Platz acht. Klingt so das Mittelmaß?

Ja, denn Werder tritt auf der Stelle. Wobei, eigentlich stimmt das nicht. Werder rutscht in der Tabelle nach unten. Hinter Mainz. Hinter Hoffenheim. Doch was sagt so eine Tabelle nach sechs Spieltagen schon aus?  Immerhin hat man ein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten relativ schadlos überstanden. Für höhere Ansprüche fehlt Werder momentan die Klasse. Ohne Özil fehlt zudem die zündende Idee.

Klingt so das Mittelmaß?

Nein, denn Werder behielt gegen einen offensivstarken Gegner in dessen Stadion über weite Strecken die Spielkontrolle, ließ wenige Chancen zu und spielte in Halbzeit eins nach einem holprigen Start auch mutig nach vorne. Dies veranlasste Jupp Heynckes in der Pause zu einem Systemwechsel. Er nahm den bindungslosen Gekas heraus und brachte mit Bender einen weiteren (offensiven) Mittelfeldspieler. Dies brachte Bayer in der zweiten Halbzeit höhere Spielanteile und auch einige Chancen, die der aufmerksame Wiese jedoch allesamt vereilten konnte.

Am Ende steht ein 0:0 auf das sich beide Mannschaften irgendwann im Laufe der zweiten Hälfte geeinigt zu haben schienen. Für den Werderfan ungewohnt. Schaaf wechselte nur vorsichtig, brachte für Marin einen zweiten “richtigen” Stürmer, den wiedergenesenen Markus Rosenberg. Damit hatte es sich mit den Auswechslungen auch schon erledigt und Werder verwaltete das 0:0 über die Zeit, ohne einen Versuch zu starten, den Gegner in der Schlussphase noch zu überrennen. Pragmatismus statt bedingungsloser Offensive nach dem Auswärtsspiel in der Europa League. Daran wird man sich vermutlich gewöhnen müssen, gerade wenn es gegen die deutschen Topmannschaften geht.

Konnte man Werder in der Vergangenheit vorwerfen, sich häufig in blinder Angriffswut noch den einen oder anderen Gegentreffer einzufangen, geben sich Mannschaft und Trainer nun im Zweifel lieber mit einem 0:0 zufrieden. Ist dies nun eine Stärke oder eine Schwäche? Es ist sicher kein Zeichen von überschäumendem Selbstbewusstsein. Doch in der aktuellen Situation ist es wohl die richtige taktische Maßnahme, wenn auch wenig inspirierend. Am Ende steht das dritte Zu-Null-Spiel dieser Bundesligasaison. Sechs Gegentore nach sechs Spielen ist für Werder eigentlich ein Traumwert. Er geht jedoch (noch) zu sehr auf Kosten der Offensivstärke.

Hoffnungsfroh stimmt dagegen, dass leicht auszumachen war, was der Mannschaft fehlte, um das Spiel gestern zu gewinnen. Es war die Idee im offensiven Mittelfeld, der geniale Einfall etwas außergewöhnliches zu machen, der unwiderstehliche Pass in die Spitze. Kurz: Diego Mesut Özil. Aaron Hunt machte seine Sache insgesamt gut, brachte in der ersten Halbzeit über links viele gute Ideen ein, war in der zweiten Halbzeit dafür aber offensiv abgemeldet. Je mehr Spielanteile Leverkusen hatte, desto weniger tauschte Werder im Mittelfeld die Positionen und desto berechenbarer wurden die Angriffe. Mit Pizarro und Marin hat man zwei Spielstarke Stürmer, die sich häufig zurückfallen lassen und Platz für Vorstöße aus dem Mittelfeld schaffen. Borowski und Bargfrede kümmerten sich jedoch in erster Linie um ihre taktischen Aufgaben und die Arbeit gegen den Ball, wodurch die Spitze nach dem Wechsel häufig verwaist war.

Wenn Chancen aus dem Spiel heraus ausbleiben gibt es ja noch die Standardsituationen, eigentlich eine große Stärke Werders. Aber auch hier machte sich Özils Abwesenheit bemerkbar. Die Ecken und Freistöße brachten keinerlei Gefahr, kamen zumeist nicht einmal in die Nähe der kopfballstarken Spieler. Immerhin hat man die “fehlende Zutat” schon in den eigenen Reihen und muss nur darauf warten, dass sie sich von ihrer Verletzung erholt. Leider besteht auch die Gefahr, schnell wieder von ihr abhängig zu werden, nachdem man sich gerade erst vom Diego-Rausch erholt hatte.

Vor des Bundestrainers Augen spielte (und grätschte) sich gestern ein anderer Spieler in den Mittelpunkt: Torsten Frings. Er machte sein bislang bestes Saisonspiel und wird nach dem Spiel gedacht haben: “Siehste, und das soll nicht für die Nationalmannschaft reichen?” Jogi Löw wird dagegen gedacht haben: “Junge, warum spielst du nicht immer so? Dann wäre dein Stammplatz sicher.” Ich habe einfach nur gedacht: “Mensch, wenn der Lutscher keine böden Fehlpässe spielt, ist er immer noch ein hervorragender Mittelfeldspieler.” Was Thomas Schaaf dachte ist nicht überliefert.



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