Internet-Tagebuch eines Werderfans

Meine Saison mit dem SVW


Archiv für ‘Rascheln im Blätterwald’


Kai Diekmann vor dem Rauswurf? 2

Gepostet am 11. August 2010 von Tobias (Meine Saison)

Der Axel-Springer-Verlag ist sichtlich unzufrieden mit BILD-Boss Kai Diekmann (46). Angeblich steht der smarte Chefredakteur kurz vor dem Rauswurf. Die seit Jahren sinkende Auflage des Boulevard-Blattes und die zunehmende Anzahl an Rügen des Presserats könnten ihm zum Verhängnis werden. Wie lange hält Springer-Boss Matthias Döpfner (47) noch an seinem ehemaligen Aushängeschild fest? Bislang hat sich Döpfner nicht zu den Gerüchten geäußert. Weil er intern längst Diekmanns Demontage plant?

Das Schweigen des Konzernchefs bringt die Gerüchteküche jedenfalls nicht zum Verstummen…

Werder muss gewonn! 3

Gepostet am 21. January 2010 von Tobias (Meine Saison)

Am Samstag steigt im Bremer Weserstadion der sogenannte “Nord-Süd-Schlager” und er steigt unter ungewöhnlichen Voraussetzungen. Normalerweise sind wir es von den Bayern gewohnt, dass reichlich Nebengeräusche in den Medien mitklingen, bevor ein solches Spiel stattfindet und vor gar nicht langer Zeit wäre es auch noch so gewesen: Im November 2009 verzauberte Werder die Liga und beim Rekordmeister stand Trainer Louis Van Gaal mächtig in der Kritik. Dieser Tage stehen die Bayern zwar noch immer nicht da, wo sie hinwollen, doch sie haben eine – aus Bremer Sicht zwar kurze, aber dennoch beeindruckende – Siegesserie hingelegt. Es waren zwar bis auf Juventus Turin (an jenem Abend grottenschlecht) und mit Abstrichen Hoffenheim keine wirklich starken Gegner dabei, aber trotzdem sind die Münchner beständig in der Tabelle nach oben geklettert. Dazu kommt mit Ribery der Star der vergangenen beiden Jahre zurück in den Kader. Muss Werder Angst und Bange werden?

Vielleicht, doch das liegt nicht in erster Linie an der Stärke der Bayern, die erst noch beweisen müssen, dass sie wirklich schon so gut sind, wie sie momentan in jedes sich bietende Mikrofon diktieren. Werder muss vor allem Angst vor sich selbst haben. Angst vor dem Schlendrian, der in den letzten beiden Monaten in die Mannschaft Einzug erhalten hat und aus dem Titelaspiranten eine ziemlich biedere Durchschnittsmannschaft machte. Angst davor, dass sich das Theater um Mesut Özil in den Medien noch weiter verselbständigt und jede schlechte Leistung des Nationalspielers mit dessen Vertragspoker in Verbindung bringt. Angst vor der Abhängigkeit von Claudio Pizarro, der im Angriff weiterhin unersetzlich ist und selbst mit einer deutlich sichtbaren Verletzung besser spielt als seine Ersatzleute. Angst vor den alten Fehlern in der Abwehr, wo die mannschaftliche Geschlossenheit inzwischen ebenso fehlt wie in der Offensive. Angst vor einer erneuten Saison im Mittelmaß der Liga, die nur mit viel Willen und Glück erneut durch Erfolge in den Pokalwettbewerben wettgemacht werden könnte.

All das kann die Mannschaft auf dem Platz lähmen oder zu einer Höchstleistung gegen die Bayern anspornen. Vielleicht spielt es auch gar keine große Rolle, doch je nach Ergebnis wird es entsprechend interpretiert. Das trägt natürlich immer mehr dazu bei, dass sich die Prophezeiung selbst erfüllt. Herr Özil, wie sehr belastet sie die aktuelle Situation? Herr Frings, haben sie die Nichtnominierung durch den Bundestrainer verarbeitet? Natürlich machen sich die Spieler erst Recht darüber Gedanken, wenn sie zwölf mal am Tag danach gefragt werden. Objektiv gesehen könnte Özils Situation kaum besser sein, er hat schließlich viele Optionen für seine Zukunft, von denen keine ganz schlecht sein wird. Auch Torsten Frings dürfte die Ausbootung durch Joachim Löw eher als zusätzlichen Ansporn sehen, denn sein langsamer Abschied aus der Nationalelf hatte sich über 18 Monate mehr als nur angedeutet. Thomas Schaaf hat die Mannschaft den Spielern zufolge unter der Woche hart rangenommen. Nun wird es Zeit, auch den Gegner mal wieder hart ranzunehmen und damit meine ich keinesfalls eine unfaire Spielweise.

In der Hinrunde hat Werder im Spiel gegen die Bayern den ersten Schritt zur langen Serie ohne Niederlage getan. Es sah damals noch sehr nach harter Arbeit aus und längst nicht so leichtfüßig, wie die Spiele im Herbst. Will man in der Rückrunde wieder zu dieser Leichtigkeit und dem tollen Angriffsfußball zurückkehren, muss zuerst die harte Arbeit erledigt werden. Es geht nur auf diese Weise, das weiß Thomas Schaaf und das wissen inzwischen auch die Spieler. Ob sie es umsetzen können bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen sind gar nicht so schlecht, wie man denken könnte: Es soll schneien, Werder ist in der Außenseiterrolle und unser Lieblingsmaskottchen Ailton ist im Stadion. Musse mache gut Spiel un Feue mache mit Mannschaft! Ach, Toni…

Wie Diego einmal nicht zu Manchester City wechselte 5

Gepostet am 19. May 2009 von Tobias (Meine Saison)

19.05.2009, 0:44 Eine Userin mit dem Namen "Sandra" schreibt einen Kommentar unter diesen Artikel im Werderblog. In diesem Kommentar verlinkt sie einen angeblichen Artikel der Kreiszeitung Syke, in dem von einem Angebot Manchester Citys für Diego die Rede ist. Kolportiert wird eine Ablösesumme von 39 Millionen €. Dazu werden unter anderem Klaus Allofs, Diego, Djair da Cunha und Brian Marwood zitiert. Der Artikel ist im Layout der Onlineausgabe der Kreiszeitung verfasst und trägt "kreiszeitung.de" in der URL.

19.05.2009, 11:30
Als ich den Artikel einem Freund zeigen will, kann ich ihn nicht im Sportteil von kreiszeitung.de finden. Ich suche also in besagtem Blogeintrag nach dem Link, doch dieser führt nun auf die Startseite von smartdots.com, einem Anbieter kostenloser Web-Domains.

Auch auf transfermarkt.de ist die Meldung inzwischen angekommen, wo unter Berufung auf die sehr dubiose Quelle fansfc.com schon im April über ein mögliches Interesse ManCitys spekuliert wurde. Hier findet sich auch ein Zitat aus dem angeblichen Artikel der Kreiszeitung:

"Kochte die Gerüchteküche um den Wechsel des Bremer Spielmachers bereits
seit einiger Zeit recht hoch – so kocht sie nun geradezu über. Laut
übereinstimmenden Aussagen von Allofs und dem Diego-Berater Djair
Cunha, ist am Dienstag Morgen mit Manchester City ein weiterer Club im
den Poker um den Brasilianer eingestiegen. Aus vereinsnahen Quellen war
zu hören, dass der Club knapp 39 Millionen Euro Ablöse bietet – und ein
Gehalt, das etwa dem eineinhalbfachen des Juve-Angebots entspricht.
Brian Marwood, Geschäftsführer bei dem englischen Topclub: 'Wert ist er
das sicherlich.'"

In den Kommentaren wird bereits vermutet, dass es sich um einen Fake handelt.

19.05.2009, 13:00
Auch RTL berichtet inzwischen im Videotext und auf seiner Internetseite unter Berufung auf die Kreiszeitung Syke vom neuen Millionenangebot für Diego (siehe Screenshot). Auf Anfrage bestätigt die Kreiszeitung, die bislang von den Vorgängen nichts mitbekommen hatte, dass es besagten Artikel nicht gibt: "Da wird die Kreiszeitung von RTL falsch zitiert." Stattdessen wird auf einen anderen Artikel verwiesen, der den letzten Stand der Dinge darstelle.

Rtl_screenshot 
Quelle: RTL.de

19.05.2009, 17:00 Bei RTL.de ist das Gerücht noch immer online. Es wird weiterhin auf die Kreiszeitung verwiesen. Andere Medien haben die Faschmeldung meines Wissens nicht übernommen. Eigentlich ein gutes Zeichen.

Werder: Was läuft da mit Messi? 1

Gepostet am 10. May 2009 von Tobias (Meine Saison)

BREMEN Beim UEFA-Cup-Finalisten Werder Bremen bahnt sich ein spektakulärer Transfer-Coup an! Wie uns ein Werderfan auf Anfrage bestätigte, ist Werder an einer Verpflichtung des argentinischen Nationalspielers Lionel Messi interessiert. Derzeit steht Messi beim FC Barcelona unter Vertrag. Bei Werder soll er die Nachfolge des Brasilianers Diego antreten, der nach der Saison zu Juventus Turin wechselt.

Meine Saison weiß: Messi ist in Barcelona unzufrieden, fürchtet bei einer Verpflichtung des Franzosen Franck Ribery um seinen Stammplatz. Bereits vor dem Champions League Viertelfinalspiel in München war eine Bremer Delegation zur Allianzarena gereist, um einen ersten Kontakt herzustellen.

Thomas Schaaf bestätigte das Interesse am Rande des Bundesligaspiels gegen den HSV indirekt ("ein interessanter Spieler"). Klaus Allofs schwieg vielsagend. Die Verantwortlichen des FC Barcelona standen für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.

Klaus allofs
Was läuft da mit Barca-Star "Leo" Messi (21), Herr Allofs?

Eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Weserstadions gab inzwischen erste Details zum geplanten
Transfer bekannt: Demnach soll Messi einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen,
der ihm umgerechnet knapp 4,4 Millionen Rubel pro Jahr einbringt. Bei
der Ablösesumme konnte noch keine Einigung erzielt werden. Werder
bietet 10 Millionen plus Dusko Tosic, Barca fordert zusätzlich noch eine Kaufoption auf Stürmerstar Boubacar Sanogo und eine Kiste Haake-Beck. Experten gehen trotzdem davon aus, dass schon in der nächsten Woche Vollzug gemeldet werden kann.

Der Fall Born – Eine Chronik 0

Gepostet am 17. March 2009 von Tobias (Meine Saison)

Die Vorwürfe gegen (Ex-)Werder-Boss Jürgen L. Born werden von Tag zu Tag größer. Inzwischen hat Born dem Druck nachgegeben und hat seinen für Jahresende vorgesehenen Rücktritt vorgezogen. Beendet ist die Affäre, die außerdem Werderprofi Claudio Pizarro belastet, damit noch lange nicht.

Eine Chronik der Ereignisse:

Montag, 2.3.2009:

Der Spiegel erhebt in seiner Ausgabe 10/2009 erstmals Anschuldigungen gegen Werder Bremen und seinen Geschäftsführer Jürgen L. Born. Beim Transfer des Peruaners Roberto Silva sollen nur $250.000 der Kaufsumme von $1,35 Mio. an dessen Verein Sporting Cristal Lima überwiesen worden sein. Der Rest ging angeblich an die Agentur Image des Spielerberaters Carlos Delgado, bei der auch Claudio Pizarro (stiller) Gesellschafter ist, und von wo aus das Geld dann verteilt worden sein soll: $895.875 an Pizarro, $10.000 an Limas Sportdirektor und $100.000 an einen gewissen "JB", bei dem es sich um Jürgen Born handeln soll. Born bestreitet die Vorwürfe und behauptet, die gesamte Transfersumme sei an Sporting Cristal Lima gezahlt worden. Diese Behauptung nahm er wenige Tage später jedoch zurück.

Samstag, 7.3.2009:

Spiegel-Online bekräftigt die Vorwürfe gegen Born. Dem Spiegel liege eine Zahlungsanweisung von Delgado an Born vom 29. August 2001 über $50.000 vor, heißt es. Born gibt dem Spiegel gegenüber zu, Geld von Delgado erhalten zu haben. Er könne sich nicht erinnern, ob dies im Zusammenhang mit Silvas Transfer geschehen sei, kann allerdings auch keine andere schlüssige Erklärung liefern. Möglicherweise habe es sich um die Rückzahlung eines Privatkredits gehandelt, den Born Delgado zur Finanzierung einer Weltreise gewährt hatte. Born erklärt weiter, dass er sich als Opfer eines Ehestreits zwischen Delgado und seiner Noch-Ehefrau Fiorella Farré (in einigen Quellen auch Fiorella Fore/Faré) sehe, in dessen Rahmen die belastenden Dokumente an die Öffentlichkeit geraten waren.

Am Samstagabend teilt Born Werders Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke mit, dass er seine Ämter bei Werder Bremen bis auf Weiteres ruhen lasse. Daraufhin gibt Werder Bremen eine Pressemitteilung heraus, die den vorläufigen Rücktritt des Geschäftsführers bestätigt. Lemke wird darin folgendermaßen zitiert:

"Die Vertreter des Aufsichtsrates begrüßen und akzeptieren ausdrücklich diesen Schritt von Jürgen Born. Wir werden alles daran setzen, damit es zu einer schnellen Aufklärung der Angelegenheit kommt. Werder Bremen ist für seine solide Geschäftspolitik bekannt, solche Vorwürfe gefährden unser Image. Deshalb werden wir zur Aufklärung einen unabhängigen und renommierten Wirtschaftsprüfer einsetzen."

Zugleich betont Lemke jedoch, dass man solange davon ausgehe, dass sich Jürgen Born korrekt verhalten habe, wie "keine Schuld nachgewiesen wird." Born beteuert seine Unschuld. Er habe keinerlei Zahlungen im Rahmen des Transfers erhalten, wolle jedoch bis zur "endgültigen Klärung des Sachverhaltes" seine Funktionen ruhen lassen.

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Wie ich einmal Kevin Kuranyi entlassen habe 0

Gepostet am 13. February 2009 von Tobias (Meine Saison)

Screenshot

Viele von euch werden vorgestern die Meldung mitbekommen haben, dass Schalke 04 Kevin Kuranyi entlassen habe. Über die Vereinswebsite war die Information veröffentlicht worden, von wo sie Bild-Online ungeprüft übernahm. Über Twitter bin ich während des Länderspiels Deutschland-Norwegen darauf aufmerksam geworden, wo User @elcario die Bild-Schlagzeile verlinkt hatte. Ich habe die Meldung kurz überflogen und mir nichts weiter dabei gedacht. Schließlich lief nebenbei ja noch das Länderspiel. Wenn ich den Bild-Artikel aufmerksamer gelesen hätte, hätte ich eigentlich misstrauisch werden müssen, denn als Quelle war nur die Schalke-Website angegeben.

Ich hatte vorher am Tag schon von der Sicherheitslücke bei TYPO3 gehört. Auch der Hack der Website von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am selben Tag war mir bekannt. Ich habe sogar noch kurz vorher gelesen, welche Bundesligisten TYPO3 für ihre Websites verwenden. Kurz: Ich hätte merken müssen, dass da etwas faul ist. Habe ich aber nicht. Stattdessen habe ich die Nachricht über Twitter kommentarlos weiterverbreitet.

Die Geschwindigkeit, mit der sich Informationen über Twitter verbreiten, ist jedoch nicht nur ein Nachteil. Bereits wenige Minuten später erhielt ich von @Pillendreher einen Hinweis, dass die Schalke-Website gehackt wurde und Kuranyis Entlassung eine Fehlinformation war. Auch diese Nachricht verbreitete ich weiter. Hier zeigt sich eine der Stärken von Twitter: Auf falsche Informationen kann viel schneller reagiert werden, als in allen anderen Medien. Während einige Online-Presseportale (wie üblich) noch ungeprüft die Bild-Meldung übernahmen, wusste man auf Twitter schon längst, dass es sich um eine Ente handelte.

Screenshot2

Ich will hier an dieser Stelle kein Medien-Bashing betreiben (dazu ist hier im Blog der HSV vorgesehen), doch ein wenig bedenklich stimmt mich die ungeprüfte Verbreitung der Fehlinformation schon. Es ist eine Sache, wenn dies auf Twitter passiert, wo hauptsächlich "Privatleute" schreiben und Informationen immer mit Vorsicht zu genießen sind. Eine andere Sache ist, wenn sich diese Fehlinformationen über die "seriösen" Medien verbreiten, denen ein ganz anderes Vertrauen entgegen gebracht wird. Mehr zu diesem Thema gibt es bei dogfood.

Was mich wirklich überrascht hat, war Kuranyis Reaktion ("Ich habe sofort Urlaub gebucht"), der den Zwischenfall mit wesentlich mehr Humor nahm, als sein Arbeitgeber. Und hier werde ich jetzt wirklich misstrauisch. Wenn Kevin Kuranyi einen Hauch von Selbstironie zeigt und mir damit sogar für eine kurzen Moment ein kleines bisschen sympathisch wird – war das dann vielleicht nicht doch alles ein gut inszenierter PR-Gag?

Presseschau (1) 0

Gepostet am 11. February 2009 von Tobias (Meine Saison)

In einer sportlich erfolglosen Zeit ist es als Fan ungeheuer schmerzhaft, die Berichterstattung in den Medien zu Verfolgen. Ich habe mich heute trotzdem durch den Blog- und Blätterwald gewagt und eine kleine Presseschau zusammengestellt (ich kann das zwar längst nicht so gut wie Oliver Fritsch, aber dafür gibt es hier komprimiert nur Texte über Werder):

Mit der bestehenden Situation klarkommen

Richard Leipold fasst in der FAZ Werders neue Rolle in der Bundesliga zusammen: "Nach dem 0:1 in Schalke erschien das Grau des Bremer Mittelmaßes noch eine Stufe dunkler als vorher. Werder sieht die Spitzengruppe nur noch von weitem, jene Tabellenregion, für die Bremen lange eine Art Stammplatzgarantie zu besitzen schien. Der Punkterückstand auf den dritten Rang ist zweistellig. Und sogar der Fünfte Leverkusen ist den Hanseaten um sieben Zähler voraus."

Das Weser-Blog rät den Akteuren deshalb zu einer neuen Bescheidenheit: "Vielleicht sollte Werder jetzt einfach mal versuchen mit der bestehenden Situation klar zu kommen und nicht immer von den internationalen Plätzen reden, denn das verunsichert die Mannschaft doch immer mehr."

Klar, dass mit dieser Situation niemand bei Werder zufrieden ist. In der taz orakelt Daniel Theweleit deshalb: "Werder Bremen zeigt die typischen Symptome einer Misserfolgsspirale, und zu dieser gehört fast zwangsläufig eine Trainerdiskussion. Das bekommt natürlich auch Klaus Allofs zu spüren, der im Bauch der Schalker Arena ein paar interessante Sätze formulierte. Zwar sei er weiterhin von Schaafs Arbeit überzeugt, sagte der Manager, doch dies sei 'kein prinzipieller Treueschwur'. Allofs räumte ein, dass 'der Moment kommen kann', in dem auch er ernsthaft über einen Trainerwechsel nachdenkt."

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